Arzneipolitik

BfArM warnt vor einem Arznei-GAU

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Mit Sorge beobachtet das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM), dass die Produktion von Arzneien und Wirkstoffen vor allem von Generika nach Ostasien verlagert wurden und damit einer Kontrolle durch europäische und US-Arzneibehörden weitgehend entzogen ist.

"Murphy`s Law wird dafür sorgen, dass irgendwann ein Schadensereignis eintritt, sagte am Mittwoch BfArM-Präsident Professor Walter Schwerdtfeger bei der Handelsblatt-Tagung "Pharma 2013" in Frankfurt.

Anders als bei Lebensmitteln sei der Produktionsweg eines Medikamentes nicht nachvollziehbar. Welche Anteile aus Asien stammen, sei intransparent.

Schwerdtfeger plädierte für Anreize, die den Aspekt der Produktqualität- und Sicherheit berücksichtigen und dazu führen, dass die Produktion nach Europa zurückverlagert wird. (HL)

Mehr zum Thema

Sachsen

Zytostatika-Betrug in Chemnitzer Apotheke?

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit