Direkt zum Inhaltsbereich

Psychotherapeutische Hilfe

Brandenburg richtet Traumaambulanzen ein

Veröffentlicht:

Potsdam. Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt erhalten in Brandenburg künftig unkomplizierte Hilfe: An insgesamt neun Klinik- oder Praxisstandorten gibt es mittlerweile so genannte „Traumaambulanzen“, in denen sie eine psychotherapeutische Soforthilfe in Anspruch nehmen können. Das teilte das Potsdamer Gesundheitsministerium am Samstag mit.

„Traumaambulanzen sind Erste-Hilfe-Stellen für die Seele, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „Wer Gewalt erleben musste, einen Überfall, sexuellen Missbrauch oder häusliche Gewalt, braucht Hilfe ohne Wartezeit.“ Auch die Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung, Liane Klocek, betonte, dass eine ortsnahe Versorgung und kurzfristige Terminvergabe für Hilfesuchende essenziell seien.

Neben Fachkliniken und Krankenhäusern würden deswegen auch ambulant tätige ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten an dem Leistungsangebot beteiligt. (lass)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Das GKV-Sparpaket und die Neinsager in der Koalition

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Tipps von KI-Expertin

So hilft Künstliche Intelligenz den MFA im Praxisalltag

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau