Pflegemängel

Bremer Heim wird doch nicht geschlossen

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BREMEN. Die Curata Gruppe übernimmt die Altenpflegeeinrichtung Residenz Kirchhuchting in Bremen. Wie berichtet sollte das Haus wegen eklatanter Pflegemängel geschlossen werden.

Der Betreiberwechsel ist der Schließung nun zuvorgekommen.

So können die "rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner ihr Zuhause behalten", wie die Curata Geschäftsleitung am Donnerstag mitteilte. Sie betont "die konstruktive Zusammenarbeit mit der Bremischen Wohn- und Betreuungsaufsicht (WBA), die zu einer Einigung führten".

Das Ziel der Curata Gruppe sei es jetzt, die von der Residenz Kirchhuchting bereits eingeleiteten qualitätsverbessernden Maßnahmen weiterzuverfolgen.

Bewohner der Residenz Kirchhuchting und deren Angehörige zeigen sich erleichtert über die Entscheidung, das Heim fortführen zu lassen.

Matthias Träger, Sprecher der Gruppe, sagt: "In diesem Fall war es wichtig, alle Beteiligten in den Prozess einzubeziehen. Wir freuen uns, dass auch die Sozialsenatorin Stahmann doch noch Rücksicht auf die Bedürfnisse der Menschen genommen hat."

Die Wohn- und Betreuungsaufsicht (WBA) habe dem Träger Curata aus Düsseldorf die Erlaubnis erteilt, den Betrieb der Seniorenresidenz Kirchhuchting bereits am vergangenen Freitag nahtlos zu übernehmen, so das Bremer Sozialressort um Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) steht.

Die Curata Care Holding kümmert sich um die Sanierung und den Betrieb von Altenpflegeeinrichtungen und das Interimsmanagement von Altenpflegeeinrichtungen, teilt Curata mit.

Zur Holding gehören 16 Pflegeeinrichtungen in Deutschland mit mehr als 1400 Pflege- und Wohnplätzen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 1100 Mitarbeiter. (cben)

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