Direkt zum Inhaltsbereich

Kliniken in Berlin

Bündnis freut sich über 20.000 Unterschriften bislang

Die Zahl der nötigen Unterschriften für einen Volksentscheid über Personalvorgaben sind erreicht.

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Bündnis Gesunde Krankenhäuser in Berlin hat nach eigenen Angaben die nötigen 20.000 gültigen Unterschriften für einen Volksentscheid über Personalvorgaben in den Berliner Kliniken bereits komplett. Mehr als 25.000 Menschen unterstützen das Volksbegehren bisher.

Das Bündnis kündigte aber an, dass es bis zur Abgabe der Unterzeichnerlisten am 11. Juni weitere Unterschriften sammeln will, um dem Senat deutlich zu machen, dass die Berliner ihn in der Pflicht sehen.

Das Berliner Bündnis fordert nun auch vom Senat, dass er Stellung zu dem angestrebten Volksentscheid nimmt, der auf eine Änderung der Landesgesetzgebung zielt. Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat sich bisher nicht zu einer Änderung der Landesgesetzgebung positioniert, stattdessen aber eine erfolgreiche Bundesratsinitiative für mehr Pflegepersonal in Krankenhäusern gestartet (wir berichteten).

"Wir finden die Bundesratsinitiative an sich richtig, aber die Länder haben durch die Landeskrankenhausgesetzgebung jetzt schon die Möglichkeit, eine verbindliche und bedarfsgerechte Personalbemessung auf Länderebene einzuführen", so Bündnis-Aktivistin Ellen Hassenpflug, Betriebsrätin im Jüdischen Krankenhaus Berlin. Die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene geplanten Verbesserungen in der Personalausstattung der Krankenhäuser hält das Berliner Bündnis für "völlig unzureichend". Es ruft deshalb die Bundesländer auf, mit guten Regelungen auf Länderebene voranzugehen. (ami)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Selektivversorgung

Ab Juli mehr Geld für BKK-Versicherte im HzV-Vertrag

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Früherkennung von Geschlechtskrankheiten

Kein Screen & Treat bei mukosalen STI!

Schädel-Hirn-Traumata

Was Kopfbälle für das Demenzrisiko bedeuten

Lesetipps
Ein Blick in die aktuelle Isolationsstudie SOLIS100, die in Zusammenarbeit mit der ESA durchgeführt wird. Sechs Personen sind für 100 Tage in einem Raum isoliert ohne Kontakt nach außen bis auf terminierte Mission-Controll-Telefonate und 30 Minuten Kontakt zu Freunden und Familie pro Woche über Telefon/Videoanruf.

© DLR

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer