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Charité-Ambulanz für medikamentöse Tumortherapie

BERLIN (ami). Erste Anlaufstelle und Rundumversorger für Tumorpatienten - so versteht sich die neue Interdisziplinäre Ambulanz für medikamentöse Tumortherapie (IMT) am Campus Benjamin Franklin der Charité Berlin. Seit 1. Juni sind alle Funktionseinheiten der IMT in neuen Räumen zusammengefasst.

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IMT und onkologische Ambulanz, hämatologische Ambulanz, interdisziplinäre Sprechstunde des Charité Comprehensive Cancer Centers (CCCC) und Psychoonkologie sind ab sofort unter einem Dach in Steglitz vereint.

"Tür an Tür forschen die Charité-Experten und bringen die neuesten Behandlungsstrategien direkt zum Patienten", so der Leiter der Interdisziplinären Ambulanz, Professor Ulrich Keilholz. Bis zu 150 Patienten mit allen Arten von Tumoren behandeln die Experten pro Tag.

Auf 765 Quadratmetern stehen zehn moderne Sprechzimmer für Untersuchung und Beratung, 30 Infusionsplätze für ambulante Therapien und das Know-How der Psychoonkologen und der Schmerztherapeuten bereit. Rund 1,5 Millionen Euro hat die Charité in die neue Ambulanz gesteckt. Davon kamen 20.000 Euro zur Anschubfinanzierung aus Spendengeldern.

Mit dieser Investition in den Standort Benjamin Franklin hat die Charité auch ihren Willen zum Erhalt des immer wieder diskutierten Standorts dokumentiert.

"Diese hochmoderne Ambulanz steht für optimale Patientenversorgung und zeigt einmal mehr, wie wichtig der Campus Benjamin Franklin ist", so Barbara Loth, Gesundheitsstadträtin in Steglitz-Zehlendorf. Auch an den anderen Charité-Standorten werden Ambulanzen eingerichtet.

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