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Barmer-Daten

Corona-Krankschreibungen auf Rekord-Hoch

Mehr Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen wegen COVID-19 als je zuvor verzeichnete die Barmer in der 48. Kalenderwoche 2021. Die Kassen-Analyse offenbart: Am meisten ist Sachsen betroffen.

Veröffentlicht:
In der vierten Infektionswelle werden bei der BARMER Krankenversicherung Rekord-Stände bei den Krankschreibungen wegen Corona verzeichnet.

In der vierten Infektionswelle werden bei der BARMER Krankenversicherung Rekord-Stände bei den Krankschreibungen wegen Corona verzeichnet.

© Matthias Buehner / adobe.stock.com

Berlin. Die vierte Corona-Welle schlägt stärker als die vorhergehenden Wellen auf die Krankschreibungen durch.

In der Woche vom 28. November bis 4. Dezember kletterten bei den Versicherten der Barmer die Krankschreibungen auf 19.383. Dies meldet das Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg).

In den ersten Wellen der Pandemie verzeichnete die zweitgrößte Krankenversicherung Deutschlands Spitzenwerte von zwischen 8.207 und 14.029. Betrachtet man die AU-Zahl pro 1000 Versicherte, so zeigen sich die höchsten Ausschläge in der Kurve bei 2,13 (1. Welle), 3,62 (2. Welle), 3,15 (3. Welle) und in der vierten Welle aktuell bei 5,11 (siehe nachfolgende Grafik).

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Regionale Unterschiede

Die Krankschreibungen verteilen sich regional unterschiedlich (siehe nachfolgende Karte). In Sachsen hatten im Untersuchungszeitraum 185 von je 10.000 Versicherten Anspruch auf Krankengeld, in Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg nur rund ein Zehntel, nämlich zwischen 18 und 22.

Im Bundesschnitt waren 51 von 10.000 Versicherten der Kasse arbeitsunfähig geschrieben. (af)

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