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COVID-19

Corona-Selbsttests: Ärztepräsident warnt vor falscher Sicherheit

Lieber vorsichtig: Bevor Bund und Länder Öffnungsschritte beschließen könnten, mahnt Bundesärztekammerpräsident Reinhardt, dass Menschen trotz Testung weiterhin die Corona-Regeln einhalten sollten.

Von Basil Wegener Veröffentlicht:
Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt warnt davor, dass Corona-Selbsttests Menschen in falscher Sicherheit wiegen könnten.

Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt warnt davor, dass Corona-Selbsttests Menschen in falscher Sicherheit wiegen könnten.

© Wolfgang Kumm/picture alliance/dpa

Berlin. Ärztepräsident Dr. Klaus Reinhardt hat davor gewarnt, dass Corona-Selbsttests Menschen in falscher Sicherheit wiegen könnten. „Allen Menschen sollte klar sein, dass die Testergebnisse immer nur eine Momentaufnahme darstellen“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur vor der Schaltkonferenz zur Corona-Lage. In der Runde wollen Bund und Länder voraussichtlich Öffnungsschritte an den massiven Einsatz von Schnell- und Selbsttests knüpfen.

Reinhardt forderte übersichtliche und leicht verständliche Informationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Selbsttests. Auch bei einem negativen Testergebnis müssten Abstand, Maskenschutz und Hygieneregeln eingehalten werden. Bei einem positiven Befund müsse schnellstmöglich eine Kontrolluntersuchung mittels PCR-Test veranlasst und strikte Quarantäne eingehalten werden.

Öffnungsschritte an viele Zahlen knüpfen

Für die von geschultem Personal vorgenommenen Schnelltests forderte Reinhardt ein unbürokratisches Meldeverfahren. Eine zentrale Erfassung von Ergebnissen liefere Erkenntnisse über das tatsächliche Infektionsgeschehen.

Öffnungsschritte dürften sich nicht nur an den allgemeinen Infektionszahlen ausrichten. Einbezogen werden müssten die Zahl der verfügbaren Intensivbetten, die Entwicklung der Sterberate und die Infektionsentwicklung in den unterschiedlichen Altersgruppen. Aufgeschlüsselt werden müssten die Daten nach Regionen. „Nur so erhalten wir ein aussagekräftiges Gesamtbild der Pandemielage und können einheitliche Kriterien für passgenaue Öffnungsstufen in den Regionen entwickeln.“

Endlich in den Praxen impfen!

Nötig sei mehr Tempo bei den Impfungen. Notwendig sei es, „endlich mit bundesweiten und flächendeckenden Impfungen in den Arztpraxen zu beginnen“. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal gebe es größere Impfstoffkapazitäten. „Die Einbeziehung der Praxen in die Impfkampagne verhindert, dass es bei den Verimpfungen zu Verzögerungen oder sogar Staus kommt.“ (dpa)

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Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler 03.03.202114:35 Uhr

Antwort @aeztezeitung
Dr. Thomas G. Schätzler
@ThomasGSchtzler

Bundesregierung/CORONA-Kabinett/Fach-/Lobby-Idioten/Berater/Einflüsterer/Bundestag/ Bundesrat mit Chaos/Inkompetenz/Ambivalenz sind ein Medizin-, Versorgungs- und Pandemie-ferner Kindergarten ohne bio-psycho-sozial-kulturelle Reflexion

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/31862-moegen-wollen-duerfen-trauen

Mf+kG ,Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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