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DFG und DGIM gegen Stichtagsregel

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WIESBADEN (ple). Beim Internistenkongress hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erneut dafür plädiert, die Stichtagsregelung zur Stammzellforschung abzuschaffen.

Die Regelung besagt, dass humane embryonale Stammzellen (hESC) nur nach Deutschland importiert werden dürfen, wenn sie vor dem Stichtag 1. Januar 2002 hergestellt worden sind. Nach Angaben von DFG-Vizepräsident Professor Jörg Hacker empfiehlt die DFG nach wie vor die Abschaffung des Stichtages. In einer Stellungnahme hat sich auch die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin dieser Haltung angeschlossen.

Nach Ansicht von Hacker zeichnet sich bei einer Neureglung des Stammzellgesetzes zumindest eine Verschiebung des Stichtages ab. "Das wäre für Stammzellforscher in Deutschland besser, als den Stichtag beizubehalten, weil dadurch für die Forschung neue und jüngere Zell-Linien als bisher verfügbar wären", so Hacker. Seiner Ansicht nach werde künftig der Bedarf an neuen hESC zurückgehen. Gründe dafür seien die Erfolge bei der Entwicklung von hESC-ähnlichen Zellen aus ausdifferenzierten Hautzellen.

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