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Vergütungsdisparität

DPtV mahnt Honorarcheck an

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BERLIN. Die Psychotherapeuten machen Druck.

Der Bewertungsausschuss habe entgegen eines eigenen Beschlusses vom Dezember 2013 die Angemessenheit der Vergütungen psychotherapeutischer Leistungen im Jahr 2012 immer noch nicht überprüft, kritisierte die Vorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Dipl.-Psych. Barbara Lubisch am Mittwoch.

"Wir erwarten von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Solidarität bei der Umsetzung unserer Forderungen nach einer angemessenen Vergütung", forderte Lubisch. Die Kassen sollten im Bewertungsausschuss die Belange der Psychotherapeuten ernst nehmen.

Zum Hintergrund: Die Psychotherapeuten bemängeln, dass ihre Honorare seit 2009 lediglich um rund 2,5 Prozent gestiegen seien. Dies sei eine nicht akzeptable Ungleichbehandlung psychotherapeutischer Leistungen gegenüber der somatischen Medizin.

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat im März 2014 beschlossen, Disparitäten in der Vergütung der Facharztgruppen zu beobachten und anzupassen. (af)

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