Europäischer Notruftag

DRK-Präsidentin fordert mehr Respekt für Helfer

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OSNABRÜCK. Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat anlässlich des Europäischen Notruftages am 11. Februar mehr Rücksicht für die Helfer im Rettungsdienst eingefordert.

„Es ist besorgniserregend, dass vor allem bei Verkehrsunfällen Rettungskräfte oftmals von Schaulustigen behindert oder beleidigt werden“, sagte Gerda Hasselfeldt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die Berichte darüber häuften sich in erschreckender Weise. „Zum Respekt gegenüber den Helfern gehört auch die Einhaltung der Rettungsgasse nach Verkehrsunfällen.“

Manchen Gaffern seien Handy-Aufnahmen von Verletzten offenbar wichtiger als der unversperrte Zugang der Helfer zum Unfallort. Bei Einsätzen komme es oft auf jede Minute und Sekunde an.

Sie habe „null Verständnis“ für Gaffer und auch für jene, die Helfer beschimpfen und beleidigen, sagte Hasselfeldt. „Es war richtig, dass die Strafen für solche Delikte vom Gesetzgeber verschärft worden sind.“ Verstöße müssten konsequent geahndet werden.

Bei einer Befragung von 96 Rettungsteams des DRK im vergangenen Sommer hatte sich gezeigt, dass nur in etwa jedem sechsten Fall der ausgewerteten Einsätze spontan eine Rettungsgasse gebildet wurde. (dpa)

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