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Demenz: Versorgung in vielen EU-Ländern schlecht

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PARIS (dpa). Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland könnte sich nach Einschätzung der Bundesregierung bereits bis zum Jahr 2030 verdoppeln. In den nächsten 20 Jahren könne die Zahl der Patienten bundesweit auf 2,2 Millionen steigen, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Marion Caspers-Merk bei einer EU-Konferenz in Paris. In mehr als der Hälfte der EU-Staaten gebe es für Demenzkranke und deren Familie kaum Hilfen, kritisierte sie. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy sagte, es sei wichtig, die Alzheimer-Forschung unter den 27 EU-Staaten zu koordinieren.

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