10. und 11. September

Deutscher Internistentag als Forum

Zu besprechen gibt es genug. BDI-Präsident Wesiack sieht den Internistentag als Diskussionsplattform.

Veröffentlicht:

BERLIN. Für den Präsidenten des Berufsverbands Deutscher Internisten, Dr. Wolfgang Wesiack, wird die berufliche Bewegungsfreiheit von Ärzten zunehmend von der GKV, der Rechtssprechung und dem öffentlichen Druck beschnitten. Die Lösung sollte seiner Ansicht nach jedoch nicht sein, jeder Mode hinterher zu laufen, sondern klare Positionen zu erarbeiten.

Dazu biete der 8. Deutsche Internistentag am 10. und 11. September in Berlin ein Forum, sagte Wesiack der "Ärzte Zeitung". Ein Beispiel ist die Medizin am Lebensende, die derzeit bis in den Bundestag hinein diskutiert wird.

Was technisch möglich und was ethisch geboten ist, wird Charité-Chef Karl Max Einhäupl in einem Festvortrag erörtern. Damit wolle der Internistentag zu einer gesellschaftlichen Debatte beitragen und Ärzten Orientierung bieten, so Wesiack.

Das Programm des Internistentags präsentiert sich als Mischung aus berufspolitischen und wissenschaftlichen Themen. Wichtig ist Wesiack die Weiterbildung. "Wir müssen die Weiterbildung ausgewogen halten", sagte der Verbandspräsident. Alle internistischen Fächer, auch die hoch spezialisierten, sollen sich unter dem Dach des Berufsverbands weiter entwickeln können.

Diesem Anliegen widmet der Internistentag einen Block am ersten Tag. Genauso wie der Bedarfsplanung, die die Internisten mit allen dafür verantwortlichen Organisationen diskutieren können.

Am zweiten Tag stehen die Versorgungsmodelle an der Schnittstelle ambulant-stationär in der Inneren Medizin auf der Tagesordnung. Eine Diskussion nicht ohne Brisanz angesichts der aktuellen Diskussionen um die spezialfachärztliche Versorgung (ASV).

Garniert ist das Programm mit einer breiten Palette von wissenschaftlichen Beiträgen zu internistischen Problemstellungen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kommentar

Süß, süßer, Deutschland

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

S2e-Leitlinie aktualisiert

Auto fahren mit Diabetes: Auf diese Punkte sollten Ärzte hinweisen

Lesetipps
Pipetten mit Flüssigkeiten im Labor.

© Alican/stock.adobe.com

Hoffnung durch KI & Co?

Drei neue Strategien gegen Pankreaskrebs

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Die Pressekonferenz zum DKK 2026 mit zahlreichen Menschen auf dem Podium.

© Peter-Paul Weiler, berlin-event-foto.de

DKK 2026

Immuntherapie bei Krebs: Komplexe Kombinationen gefragt

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Blick in den Darm mit einem Krebsgeschwür.

© Juan Gärtner / stock.adobe.com

Gastrointestinale Tumoren

Magen-Darm-Krebs: Wirklich immer früher?

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe