Drei Forscherinnen mit Hertha-Nathorff-Preis ausgezeichnet

BERLIN (ami). Die Ärztekammer Berlin hat erneut die besten Abschlussarbeiten im Studiengang Public Health der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet.

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Der nach einer jüdischen Ärztin benannte und mit 2500 Euro dotierte Hertha-Nathorff-Preis ging in diesem Jahr an drei Wissenschaftlerinnen.

Mit dem ersten Preis würdigte die Kammer eine prospektive Meta-Studie von Diewertje Sluik, die zeigt, dass schon ein bisschen Sport das Mortalitätsrisiko bei Diabetes senkt.

Die Jury lobte die qualitativ hochwertigen statistischen und epidemiologischen Methoden. Die Arbeit leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Evidenz.

Dr. Ziegler erhält zweiten Preis

Der zweite Preis ging an die Ärztin Dr. Ines Ziegler, die geschlechtsspezifische Risiken von Anästhetika untersuchte. Sie habe mit ihrem systematischen Review ein wichtiges Thema aufgegriffen.

Den dritten Preis erhielt Claudia Gehre für ihre Arbeit über Nährwertkennzeichnungen in der Lebensmittelindustrie. Sie liefere wichtige Erkenntnisse, aus welchen Gründen einzelne Kennzeichnungssysteme bevorzugt oder abgelehnt werden.

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