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Vertrag unterzeichnet

EU sichert sich Medikamente gegen Kuh- und Affenpocken

Die Gesundheitsbehörde der Europäischen Kommission (HERA) hat Medikamente gegen Affenpocken, Pocken und Kuhpocken bestellt. Es handelt sich um mehr als 100.000 orale Einheiten.

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Brüssel. Um bei einem Ausbruch schnell reagieren zu können, hat die Gesundheitsbehörde der Europäischen Kommission (HERA) Medikamente gegen Affenpocken, Pocken und Kuhpocken gesichert. Darauf weist die EU-Kommission am Montag in einer Mitteilung hin. Ein Vertrag mit dem Unternehmen Meridian Medical Technologies, LLC, sichere bis zu 100.080 orale Behandlungseinheiten von Tecovirimat SIGA®, dem Therapeutikum gegen die drei Pockenarten.

Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides verwies auf den Ausbruch der Affenpocken im vergangenen Jahr, den die EU und ihre Mitgliedstaaten gemeinsam sehr schnell unter Kontrolle gebracht haben. „Wie uns COVID jedoch immer wieder zeigt, müssen wir wachsam bleiben und auf jedes Szenario vorbereitet sein, sollten die Fälle wieder steigen. Deshalb werden wir auch weiterhin dafür sorgen, dass die notwendigen Therapeutika für die Behandlung jederzeit verfügbar sind. In einer starken Europäischen Gesundheitsunion werden wir weiter daran arbeiten, unsere Bereitschafts- und Reaktionskapazitäten erheblich zu stärken“.

Impfstoff steht ausreichend zur Verfügung

Mit dem gemeinsamen Beschaffungsrahmenvertrag soll der mittel- und langfristige Bedarf von 13 Teilnehmerländern gedeckt werden. Er ergänzt die im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens rescEU verfügbaren Bestände, die während des Höhepunkts des Ausbruchs aufgebaut wurden.

Seit Beginn des Affenpocken-Ausbruchs im Mai 2022 hat die Kommission dafür gesorgt, dass genügend Impfstoffe und Therapeutika zur Verfügung stehen: sie hat einen direkten Liefervertrag zum Kauf von Impfstoffen unterzeichnet und verschiedene gemeinsame Beschaffungen organisiert. (eb)

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