Ersatzkassen schneiden im 1. Quartal mit Gewinn ab

NEU-ISENBURG (eb). Die Ersatzkassen haben im ersten Quartal 2011 einen Überschuss von 518 Millionen Euro erzielt.

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"Das Ergebnis zeigt, dass die Ersatzkassen seriös kalkuliert haben und eine stabile Finanzsituation aufweisen. Der Überschuss betrifft alle Ersatzkassen", sagte Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) nach einer Pressemitteilung.

Die Einnahmen aus Zusatzbeiträgen beliefen sich auf 127 Millionen Euro, so Ballast weiter. Die Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Arzneimittelbereich hätten ihre Wirkung gezeigt. Die Ausgaben für Arzneimittel seien im Vorjahresvergleich um 4,29 Prozent je Versichertem zurück gegangen.

In der Krankenhausbehandlung seien die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahresquartal dagegen um 5,91 Prozent je Versichertem gestiegen, in der ärztlichen Behandlung um 2,69 Prozent.

Insgesamt seien die Leistungsausgaben gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 3,41 Prozent je Versichertem angestiegen. "Hier zeigt sich, dass der Krankenhausbereich und ärztliche Bereich von Sparmaßnahmen verschont geblieben sind", so Ballast.

In den Jahren 2009 und 2010 seien insgesamt über 8,5 Milliarden Euro zusätzlich in die ambulante und stationäre Versorgung geflossen. Es werde deutlich, dass - zumindest was die Einkommenssituation anbelangt - der Arztberuf nach wie vor attraktiv sein dürfte, so der Vorstandsvorsitzende.

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