Corona-Prävention

Erste Lieferungen der neuen Corona-Impfstoffe tragen andere Produktbezeichnungen

Die Faltschachteln und Durchstechflaschen der neu zugelassenen COVID-19-Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna heißen anders als ursprünglich angegeben. Ärzte können bis Dienstag bestellen.

Veröffentlicht:

Berlin. Die an die Omikron-Variante angepassten BA.1-Impfstoffe der Unternehmen BioNTech/Pfizer und Moderna tragen andere Produktbezeichnungen als ursprünglich angegeben. Darauf weist die KBV in einer aktuellen Mitteilung hin. Dies gelte sowohl für die Faltschachteln als auch für die Durchstechflaschen der ersten Lieferungen der neu zugelassenen COVID-19-Vakzine. Zur Begründung heißt es, dass mit der Herstellung der Impfstoffe bereits vor Erteilung der Zulassung durch die EU-Kommission begonnen wurde und zu diesem Zeitpunkt noch andere Bezeichnungen verwendet wurden.

Bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer gibt es folgende Änderung: Die Bezeichnung in der Fachinformation lautet Comirnaty® 15/15 µg/Dosis(Original/Omicron BA.1), auf der Faltschachtel ist COMIRNATY tozinameran/ riltozinameran 15/15 mcg zu lesen

Bei den Vakzinen von Moderna lautet die Bezeichnung wie folgt: Spikevax 0,10 mg/mL 0 / O (Etikett auf vial und Faltschachtel) statt wie in der Fachinformation angegeben Spikevax® 0,10 mg/ml (Original/Omicron BA.1).

Die angepassten Vakzine sind seit 1. September für Auffrischimpfungen bei Personen ab 12 Jahren in der EU zugelassen. Eine erste Auslieferung der bivalenten Impfstoffe an die Arztpraxen solle nach Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit spätestens am 12. September erfolgen, so die KBV.

Arztpraxen können die neuen Impfstoffe noch bis Dienstag, 13. September (12 Uhr) bestellen. (kaha)

Mehr zum Thema

Postoperative Infektionen

Appendektomie: Vorsicht bei systemischen Glukokortikoiden!

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

Anzeige | Pfizer Pharma GmbH
COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Anzeige | Pfizer Pharma GmbH
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schon im ersten Trimester

Frühere Diagnostik des Gestationsdiabetes gefordert

Lesetipps
Hört die KI künftig in Praxis- und Klinikalltag mit? Beim Healthcare Hackathon in Berlin wurden gleich mehrere Szenarien getestet, bei denen eine Art Alexa etwa bei der pflegerischen Aufnahme unterstützt.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Healthcare Hackathon

Wie KI zur echten Praxis- und Klinikhilfe wird

Professor Ferdinand Gerlach

© Wolfgang Kumm/dpa/picture alliance

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft