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Frauen in den USA haben kaum Zweifel an der Mammografie

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WASHINGTON (cp). Die neuen Empfehlungen eines Expertenpanels zum Mammografie-Screening sind bei US-amerikanischen Frauen nicht gut angekommen. 76 Prozent zweifeln die Richtigkeit der Empfehlungen an. Die Kommission hatte nicht nur das empfohlene Alter für Mammografien von 40 auf 50 erhöht, sondern auch die Häufigkeit von jährlich auf alle zwei Jahre reduziert.

Laut einer USA Today/Gallup-Studie planen 84 Prozent der 35- bis 49-jährigen US-Amerikanerinnen trotz der neuen Empfehlungen vor ihrem 50. Geburtstag zur Mammografie zu gehen. Sie vertrauen damit den etablierten Richtlinien der American Cancer Society, die nach wie vor eine jährliche Mammografie ab 40 Jahren vorsehen. Die Studie enthüllte aber auch, dass Frauen ihr Brustkrebsrisiko stark überschätzen: 40 Prozent der Befragten meinten, das Risiko einer 40-Jährigen, in den nächsten zehn Jahren zu erkranken, liege bei 20 bis 50 Prozent. In Wirklichkeit liegt dieses Risiko laut National Cancer Institute bei 1,4 Prozent.

Lesen Sie dazu auch: USA: Kurswechsel bei Mammografie-Screening

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