Innovationsfonds

GBA hat über weitere Projekte entschieden

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BERLIN. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat weitere Förderprojekte ausgewählt. Der Ausschuss ist nach der zweiten Förderbekanntmachung im Mai 2016 förmlich überrannt worden: Er erhielt 107 Projektanträge mit einem Volumen von 485 Millionen Euro.

Dieses hohe Förderaufkommen ist der Grund dafür gewesen, dass 2016 gestellte Anträge erst für 2017 eingeplant wurden, sagte GBA-Chef Professor Josef Hecken, der zugleich Vorsitzender des Innovationsausschusses ist. So wird von den 225 Millionen Euro, die in diesem Jahr für die Förderung neuer Versorgungsformen zur Verfügung stehen, ein Teil auf Projekte entfallen, die Mitte 2016 eingereicht worden sind. "So können sehr viele gute Anträge gefördert werden, die ansonsten hätten abgelehnt werden müssen", teilte Hecken mit.

Vier Schwerpunkte wurden bei der Ausschreibung adressiert: Modelle zur Delegation und Substitution von Leistungen, der Auf- und Ausbau der geriatrischen Versorgung, die Förderung der Gesundheitskompetenz sowie Versorgungsmodelle für Menschen mit Behinderungen. (fst)

Veröffentlicht werden die geförderten

Projekte demnächst unter: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/

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