Gemeinsam gegen Datenmissbrauch

Christoph FuhrVon Christoph Fuhr Veröffentlicht:

Verweigerung oder gar Fundamentalopposition bei der Telematik? Keineswegs! Kritische Wachsamkeit mit Blick auf einen möglichen Missbrauch? Unbedingt! Wer die Debatte um die E-Card beim Ärztetag in Dresden verfolgt hat, dem ist einmal mehr klargeworden, dass Ärzte und Patienten in einem Kernbereich dieses zukunftsweisenden Themas absolut identische Interessen haben.

Sensible Krankendaten dürfen nicht in die falschen Hände gelangen, das ist die entscheidende Botschaft. Freier Zugriff für Kostenträger auf einen zentralen Server - in einem Versorgungssystem, in dem das Geld knapp ist und die Verteilungs-Widersprüche immer größer werden? Gute Nacht, chronisch kranker Patient!

Dass Ärzte bei diesem Thema ihre eigenen Interessen wahren und zugleich Flagge für Patienten zeigen, mag Verbraucherschützern und Patientenvertretern längst klar sein. In der breiten Masse der GKV-Versicherten ist diese Botschaft noch längst nicht angekommen.

Lesen Sie dazu auch: E-Card - unendliche Geschichte, neues Kapitel Ärztetag fordert das Aus für die E-Card

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Aktionswoche ab 17. Juni

Medizinstudierende dringen auf ein „Faires PJ“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests