Wissenschaft

Gesetzentwurf stößt auf Kritik bei Ärzten

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NEU-ISENBURG. Der an diesem Donnerstag im Bundestag zu beratende Gesetzentwurf zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) bleibt hinter den Erwartungen der angestellten Ärzte zurück. Das teilte der Marburger Bund (MB) kurz vor der Beratung in zweiter und dritter Lesung mit.

"Standards, insbesondere zwingende zeitliche Untergrenzen für Befristungen, werden nicht gesetzt", heißt es in der aktuellen Stellungnahme. "Für Nachwuchswissenschaftler im ärztlichen Bereich ist das keine gute Nachricht."

Der MB hingegen fordert, feste Mindeststandards von wenigstens zwei Jahren bei den Vertragslaufzeiten während der Qualifizierungsphase zu normieren.

Weiterhin müsse die aus dem Hochschulrahmengesetz übernommene Tarifsperre aufgehoben werden, um flexiblere und an die jeweilige Berufsgruppe angepasste Regelungen zu ermöglichen. (jk)

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