Gesundheitsstudien im Westjordanland

TEL AVIV (dpa/maw). In einem umstrittenen Schritt ist diese Woche die Hochschule in der israelischen Siedlerstadt Ariel in den Palästinensergebieten offiziell als Universität anerkannt worden.

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Sie bietet zwar keinen Medizinstudiengang, aber eine School of Health Sciences and Health Management mit Physiotherapie und Ernährungswissenschaften an.

Der israelische Hochschulrat im besetzten Westjordanland hat für eine Anerkennung der Einrichtung als Forschungsuniversität gestimmt.

Universitätspräsidenten im israelischen Kernland kritisierten die Entscheidung nach Rundfunkberichten als politischen Fehler.

Der Hochschulpräsident von Ariel, Dan Meirstein, sprach hingegen von einem "großen Tag für die israelische Akademie", es sei "nationale Geschichte" geschrieben worden.

Die Vorsitzende der linksliberalen Meretz-Partei, Sahava Galon, warnte vor einem akademischen Boykott gegen Israel.

Die israelische Regierung hatte die Anerkennung der neuen Universität unterstützt, obwohl die Siedlerstadt Ariel in den besetzten Palästinensergebieten liegt.

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