Ersatzkassen

Gute Noten für Ärzte

Bewertungsportale sind nicht gerade die dicksten Freunde von Ärzten. Doch sind die Vorbehalte berechtigt? Die Ein-Jahres-Bilanz des vdek-Arztlotsen zeigt: Die meisten Ärzte schneiden gut ab.

Veröffentlicht:

BERLIN (eb). Ein Jahr nach dem Start des vdek-Arztlotsen haben nach Angaben der Ersatzkassen 9500 Versicherte das Angebot genutzt, ihren Arzt online zu bewerten.

Dabei gaben 70 Prozent der Teilnehmer ihren Ärzten die Note eins oder zwei. Zwölf Prozent waren mit ihrem Arzt so unzufrieden, dass sie ihn mit der Note fünf oder sechs bewerteten.

Positiv bewerteten die Nutzer vor allem kurze Wartezeiten, freundliche Praxismitarbeiter sowie starkes Engagement des Arztes.

Neben den Ersatzkassen betreiben auch AOK, Barmer GEK und Techniker Krankenkasse gemeinsam ein Bewertungsportal, den Arztnavigator. Dort wurden im Sommer dieses Jahres nach einjähriger Laufzeit 240.000 Beurteilungen registriert.

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Allokation von Ressourcen in schwierigen Zeiten

Allgemeinmedizin, das ist „lebenslange Präzisionsmedizin“

DGIM-Kongress

Sepsis-Verdacht: Eine Stunde, fünf essenzielle Maßnahmen

Lesetipps
Klinische Daten sind spärlich: EM-Aufnahme von Phagen.

© Matthew Dunne / ScopeM / ETH Zürich

Viele Studien, wenig Evidenz

Phagentherapie – der lange Weg in die klinische Anwendung

Dr. Markus Wenning, Ärztlicher Geschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe

© Sophie Schüler

Versorgungslage

Ärztemangel? Prognose: Schwindsucht

Internist und Intensivmediziner Professor Christian Karagiannidis appellierte beim DGIM-Kongress: Die ärztliche Weiterbildung müssen in Zukunft sektorenübergreifender gedacht werden.

© Sophie Schüler

Junges Forum auf dem DGIM-Kongress

Rotationsweiterbildung – bald der neue Standard?