Hessen finanziert Projekt zur Alkohol-Prävention

FRANKFURT (bee). Um die steigende Zahl von alkoholabhängigen Jugendlichen zu senken, wird das Land Hessen in den nächsten drei Jahren die Kommunen, die das Projekt "HaLT - Hart am Limit" umsetzen, mit einer Start-Finanzierung von 7500 Euro pro Jahr unterstützen.

Veröffentlicht:

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) teilte mit, dass sich Hessen als erstes Bundesland mit allen Kassen über die Finanzierung für eine langfristige Unterstützung des Projektes geeinigt hat.

Beim "HaLT"-Projekt werden Kinder und Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik versorgt werden, direkt am Krankenbett auf den Alkoholkonsum angesprochen. Außerdem gibt es Aufklärungskampagnen auf lokaler Ebene sowie Gespräche mit den Jugendlichen und deren Umfeld.

In Hessen trinken laut Sozialministerium in der Altersgruppe zwischen 18 bis 64 Jahren rund 700.000 Menschen zu viel Alkohol, etwa 100.000 Menschen sind abhängig.

Am Präventionsprojekt "Hackedicht - Besser gehts‘s dir ohne", das von der Landesärztekammer ins Leben gerufen wurde, haben sich in den vergangenen vier Jahren rund 80 Ärzte aus Hessen beteiligt, erklärt die Kammer in einer Mitteilung. Mit dem Projekt seien 5200 Schüler aus 60 Schulen erreicht worden.

www.aktionswoche-alkohol.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

© Springer Medizin Verlag GmbH

Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Hexal AG, Holzkirchen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Frauenärztin und Aufklärerin auf Instagram

Dr. Annika Schauer: Gynfluencerin und Wies’n-Kellnerin

Lesetipps
Eine ältere Frau bekommt eine Impfung in den rechten Oberarm.

© David Pereiras / Stock.adobe.com

RCTs und Real-World-Evidenz

Wie gut die RSV-Impfung bei Erwachsenen wirkt – und ankommt