AOK Nordost

Hohe Nachfrage nach Pflegepräventionsberatung

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BERLIN. Das Beratungsangebot der AOK Nordost zu Präventionsmöglichkeiten für pflegende Angehörige findet mehr Zuspruch.

Mehr als 5000 Pflegepräventionsberatungen hat der Dienstleister Experten-Pflege-Service GmbH (E.P.S.) im Vorjahr für die Pflegekasse in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen.

Die Beratungen sollen pflegende Angehörige so unterstützen, dass sie die Pflege ihrer Familienmitglieder in den eigenen vier Wänden möglichst lange und kräfteschonend bewältigen können. Den Bedarf danach hat kürzlich eine Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) gezeigt.

Dabei gaben 73 Prozent der Befragten mit Pflegerfahrung an, keine Beratung zur Prävention in Fragen der eigenen Gesundheit von einem Pflegedienst oder Pflegeberater erhalten zu haben.

"Die Nachfrage nach der Pflegepräventionsberatung steigt und zeigt uns, wie wichtig dieses individuelle Unterstützungsangebot innerhalb kurzer Zeit geworden ist", so Hans-Joachim Fritzen, Leiter der Unternehmenseinheit Pflege bei der AOK Nordost.Die AOK bietet diese Beratung seit 2016 an.

Sie geht dabei aktiv auf Versicherte zu. Vor allem werden Pflegegeldempfänger und ihre Angehörigen angeschrieben und angerufen, die bisher kaum oder gar keine Pflegeangebote der AOK Nordost genutzt haben.

Die Gespräche sollen klären, welche Unterstützungs- und Schulungsangebote für den jeweiligen Pflegealltag hilfreich sein können. Für diese Angebote werden auch Termine vermittelt.

In den Schulungen und Kursen leiten die Pflegefachkräfte von EPS die Angehörigen auf verschiedenen Gebieten an.

Vermittelt werden etwa Tipps zur Sturzprävention in der Häuslichkeit, zur aktivierenden Pflege zum Umgang mit Polypharmazie und Möglichkeiten des Kognitionstrainings.(ami)

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