Thüringen

Honorarstreit kommt vors Schiedsamt

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ERFURT. Am Freitag, 24. Mai, entscheidet das Schiedsamt über den schwelenden Honorarstreit in Thüringen.

Parallel liefen die Verhandlungen von KV und Krankenkassen zwar dem Vernehmen nach in konstruktiver Atmosphäre weiter. Bei der Honorarsteigerung kamen sie jedoch auf keinen Nenner.

Der Thüringer Hartmannbund gab der KV in einem offenen Brief Rückendeckung.

"Die Zahlen aus dem dritten Quartal 2012 belegen, dass es in der Gruppe der Fachärzte nicht möglich war, die zugesicherte Mindestmenge von 65 Prozent in Höhe des Orientierungspunktwertes von 3,5 Cent pro Punkt zu honorieren", schreibt der stellvertretende Vorsitzende Jörg Müller, in Gera niedergelassener Augenarzt.

Dies spreche eindeutig für die Unterfinanzierung der Fachärzte, wenn selbst die zugesicherte Mindestmenge unterschritten werde.

Der Hartmannbund fordert daher, den Basiswert auf eine solide und realistische Grundlage zu stellen und mit einer entsprechenden Finanzierung auf Kassenseite zu unterfüttern. (rbü)

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