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Hoppe: Rationierung wird spürbar erlebt

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Die Ergebnisse der Allensbach-Studie zeigen, dass die Menschen Rationierung als Realität erleben. Wenn 56 Prozent der Befragten eine Verschlechterung der Versorgung registriert haben, sollte das sehr nachdenklich machen. Die Wahrnehmung der Patienten steht im krassen Widerspruch zu den Beteuerungen der Politiker, mit begrenzten Finanzmitteln und einer Versorgung auf Sparflamme könne den Menschen das medizinisch Notwendige zuteil werden.

Es wundert mich nicht, dass zwei Drittel der Befragten die Befürchtung äußert, Ärzte hätten immer weniger Zeit für ihre Patienten. Beratung wird ja kaum noch honoriert. Statt dessen ersticken die Ärzte in bürokratischen Auflagen der Kassen. Deshalb fordern wir, die finanziellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen so zu gestalten, dass wir unsere Patienten nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgen können."

Lesen Sie dazu auch: Das Vertrauen schwindet, Skepsis und Sorgen nehmen zu Ein Schuss vor den Bug der deutschen Krankenhaus-Manager Andreas Köhler: Protest war richtig Rudolf Henke: Warnung an Politiker

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