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"IV-Versorgung soll Behandlung nur ergänzen"

BAMBERG (sto). Die integrierte Versorgung soll die Regelversorgung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Das hat Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, beim Gesundheits-Forum in Bamberg betont.

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Grundlage der Versorgung seien nach wie vor kollektive Verträge für den ambulanten und stationären Bereich, betonte Schröder. Diese Grundkonstellation werde nicht in Frage gestellt, sondern durch die integrierte Versorgung weiter entwickelt. Eine Verbesserung der Versorgung sollte sich nicht nur an vorhandenen Institutionen orientieren, begründete Schröder. Vielmehr müssten sich die Versorgungsstrukturen auch nach den "Prozess-Bedürfnissen einer Krankheit" richten.

Da etwa 20 Prozent der Patienten mit ihren Erkrankungen schätzungsweise 80 Prozent der Ausgaben für die medizinische Versorgung verursachen, sei die integrierte Versorgung vor allem bei Patienten mit chronischen Erkrankungen sinnvoll.

Bereits die Einführung der Disease-Management-Programme mit inzwischen 4,2 Millionen Patienten vor sechs Jahren habe zu deutlichen Strukturveränderungen geführt, sagte Schröder. Dass etwa die Hälfte aller Diabetiker in die DMP eingeschrieben sind, in denen Behandlungsleitlinien eine wichtige Rolle spielen, zeige, dass eine sektorübergreifende Versorgung die Behandlung verbessere.

Zu den verschiedenen Modellen der integrierten Versorgung zählen nach Schröders Angaben auch die bundesweit über 900 Medizinischen Versorgungszentren, "die Integration aus einer Hand bieten", die über 5000 IV-Verträge sowie die vielen regionalen Praxisnetze.

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