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Sorge um Delta-Variante in UK

Impfkampagne in Großbritannien nimmt noch einmal Fahrt auf

Auch im Vereinigten Königreich sind nun Corona-Impfungen für alle Erwachsenen möglich. Über eine Millionen Briten buchten übers Wochenende ihren Impftermin. Mit der neuerlichen Kampagne hofft die Regierung, auch die Verbreitung der Virusvariante B.1.617.2 in den Griff zu bekommen.

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London: Menschen stehen Schlange vor einem Impfzentrum des National Health Service im Olympiastadion im Londoner Stadtteil Stratford.

London: Menschen stehen Schlange vor einem Impfzentrum des National Health Service im Olympiastadion im Londoner Stadtteil Stratford.

© Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

London. Nach der Öffnung von Corona-Impfungen für alle Erwachsenen in Großbritannien nimmt die Kampagne noch einmal Fahrt auf. Wie der Nationale Gesundheitsdienst NHS am Montag mitteilte, wurden am Freitag und Samstag insgesamt mehr als eine Million Termine für Impfungen gebucht. Das seien sechs pro Sekunde.

Die tatsächliche Zahl liege vermutlich noch höher, da Buchungen bei Hausärzten nicht registriert werden. Am Wochenende bildeten sich lange Schlangen vor Impfzentren. Seit Freitag können alle über 18-Jährigen eine Corona-Impfung buchen.

Wegen der raschen Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante hatte der britische Premierminister Boris Johnson die für Montag geplante Aufhebung aller Corona-Restriktionen um vier Wochen verschoben. Lediglich zu Hochzeiten sind nun mehr als die bisher genehmigten 30 Gäste zugelassen – sie dürfen aber weiterhin nicht tanzen.

60 Prozent bereits voll geimpft

Die Maßnahmen sollen nun am 19. Juli enden. Bis dahin sollen möglichst alle Erwachsenen eine erste Impfung erhalten haben – derzeit sind es gut 80 Prozent. Rund 60 Prozent der Erwachsenen sind bereits voll geimpft.

Um gerade junge Leute anzusprechen, arbeitet die Regierung nun mit Sozialen Plattformen wie Snapchat, Tiktok, Reddit und Youtube zusammen. „Wir lassen nichts unversucht, um die Impfbereitschaft zu steigern und alle zu ermuntern, eine Spritze zu bekommen“, twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock. Medienberichten zufolge plant die Regierung zudem, 16- und 17-Jährige vor dem Schulstart Anfang September impfen zu lassen. (dpa)

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