„Berliner Erklärung“

Initiative fordert Umdenken bei der Prävention

„Health in All Policies“ statt Silodenken: Ein Bündnis präsentiert Vorschläge für die Vorsorge der Zukunft. Seien Sie live mit dabei!

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Wohlbefinden für die ganze Generation: eine Initiative hat Ideen für die Gesundheitsvorsorge der Zukunft entwickelt.

Wohlbefinden für die ganze Generation: eine Initiative hat Ideen für die Gesundheitsvorsorge der Zukunft entwickelt.

© Getty Images/iStockphoto

Berlin. Ein breites Bündnis gesundheitspolitischer Akteure spricht sich für eine effektivere Gesundheitsvorsorge in Deutschland aus.

In der „Berliner Erklärung“ fordern Ärzte, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter von Krankenkassen und Unternehmen eine konsequente Umsetzung einer „Health in All Policies“. Gesundheit soll künftig als in allen Bundesministerien angesiedelt und ein Gesundheitskabinett etabliert werden.

Die Unterzeichner der „Berliner Erklärung“ regen darüber hinaus massive Anstrengungen zur Steigerung der Gesundheitskompetenz insbesondere bei bildungsfernen Schichten sowie spezielle Präventionsansätze für vulnerable Gruppen. Zur Vermeidung von Über- und Unterversorgung fordern sie eine stärkere Primärversorgung.

Schirmherr des Bündnisses „Gesundheitsvorsorge der Zukunft“, das von Springer Medizin und Pfizer initiiert wurde und für die „Berliner Erklärung“ verantwortlich zeichnet, ist Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen, TU Berlin.

Er wird die „Berliner Erklärung“ am 24. September im Rahmen des Hauptstadtkongresses Digital öffentlich vorstellen. Anschließend wird sie mit hochrangigen Gästen aus der Gesundheitspolitik diskutiert. (eb)

Live-Übertragung am 24. September 2020 von 16 bis 17:30 Uhr. Für die kostenlose Teilnahme an der digitalen Konferenz registrieren Sie sich bitte vorab unter: www.hauptstadtkongress.de/hsk-digital

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