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KBV: "Uns liegt kein offizielles Angebot vor"

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BERLIN (ble). Vor den entscheidenden Gesprächen über die Ärztehonorare 2009 im Erweiterten Bewertungsausschuss zwischen Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) ist der Ausgang der bislang festgefahrenen Verhandlungen weiter völlig unklar: So soll der unparteiische Vorsitzende im Gremium, Professor Jürgen Wasem, den Vertragsärzten laut Medienberichten nach 1,9 Milliarden Euro jetzt 2,3 Milliarden Euro mehr Honorar für das kommende Jahr angeboten haben (wir berichteten).

Bei der KBV weiß man von einer förmlichen Offerte für die Gespräche am Mittwoch und Donnerstag allerdings nichts: "Wir haben die Berichte in den Medien gelesen. Ein offizielles Angebot liegt uns nicht vor", sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der "Ärzte Zeitung". Die Kernforderungen der KBV - 4,5 Milliarden Euro, mindestens aber 2,5 Milliarden Euro mehr Honorar, getrennte Budgets von Haus- und Fachärzten sowie eine Angleichung der Osthonorare an das Westniveau - seien bekannt.

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler hatte die Teilnahme der Vertragsärzteschaft an der Verhandlungsrunde zuvor an die Erfüllung dieser Bedingungen geknüpft.

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