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KBV trennt sich von Personalchefin

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BERLIN. Kerstin Kämpfe ist nicht mehr Personalchefin der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Das Arbeitsverhältnis sei am vergangenen Mittwoch gelöst worden, hieß es bei der KBV. Per Email seien die Mitarbeiter darüber informiert worden.

Kämpfe, seit September in einem 24-monatigen Sabbatical, ist die Ehefrau des im Februar 2014 ausgeschiedenen Ex-KBV-Chefs Dr. Andreas Köhler. KBV-intern werden derzeit Köhlers Bezüge auf ihre sachliche Richtigkeit untersucht.

Das betrifft sowohl sein Gehalt als KBV-Vorstandsvorsitzender als auch seine Ruhestandsbezüge. Das Bundesgesundheitsministerium soll Medienberichten zufolge auf eine Rückzahlung drängen, falls Köhler zuviel Geld ausbezahlt worden sei.

Sowohl das Bundesgesundheitsministerium als auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich bislang offiziell nicht zu den Vorgängen geäußert. Hinter vorgehaltener Hand ist von Beträgen zwischen 250.000 und 500.000 Euro die Rede. (af)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Manfred Krüger

Nepotismus in Reinform!!

Das schlägt doch dem Faß den Boden aus!!Da0 die Personalchefin der KBV die Ehefrau des Vorsitzenden ist, paßt insgesamt zu dem Klüngel der Ärztefunktionäre, die mit dem Geld der Kassenärzte sehr lax umgehen und sich auch gerne selbst bedienen. Da werden dann schon mal Millionen an "Abfindungen" gezahlt, wie zum Beispiel an den ehemaligen Vorsitzenden der KV-Sachsen-Anhalt(allerdings schon vor ca. 15 Jahren).Seitdem hat sich aber wohl nichts geändert.


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