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SARS-CoV-2

Karliczek gegen Senkung von Standards in der Corona-Forschung

Bei der Impfstoffentwicklung bleiben Wirksamkeit und Sicherheit die Richtschnur, stellt die Bundesforschungsministerin klar.

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Berlin. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat vor einer Herabsetzung von Standards in der Corona-Forschung gewarnt, um Medikamente oder Impfstoffe schneller fertigzustellen. „Wir tun jetzt alles, was möglich ist. Wir können es aber nicht verantworten, unabdingbare Standards abzusenken“, sagte die CDU-Politikerin den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Samstag). „Bei der Impfstoffentwicklung bleiben Wirksamkeit und Sicherheit die Richtschnur. Risiko und Nutzen müssen immer wieder vor diesem Hintergrund abgewogen werden.“

Karliczek fügte an: „Wir haben die Hoffnung, dass ein Impfstoff, mit dem breitere Teile der Bevölkerung geschützt werden können, Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres zur Verfügung steht. In der Medikamentenforschung könnte es etwas schneller gehen, wenn es um den Einsatz schon vorhandener Medikamente geht.“ Das sei aber – dank des Netzwerkes Cepi – noch relativ schnell. „Normalerweise dauert es von der Entwicklung eines Impfstoffes bis zur Zulassung ungefähr zehn Jahre.“ (dpa)

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