Direkt zum Inhaltsbereich

Keine Stierkämpfe mehr im spanischen Staatsfernsehen

MADRID (dpa). Neuer Rückschlag für Spaniens Stierkampf-Fans: Der staatliche Fernsehsender TVE verbannt die "Corridas" weitgehend vom Bildschirm.

Veröffentlicht:

Zur Begründung hieß es nach Medienberichten vom Samstag, dass die Stierkämpfe meist zu einer Zeit stattfinden, in der noch viele Kinder vor dem Fernseher sitzen. Das blutige Spektakel könne auf sie beklemmend wirken.

"Diese Gewalt mit Tieren müssen wir ihnen deshalb mit allen Mitteln ersparen", wird aus einem internen TVE- Handbuch zitiert.

In den Nachrichten und in Spartenprogrammen solle aber weiter berichtet werden. Außerdem will TVE die berühmte Stierhatz in Pamplona, die alljährlich im Juli stattfindet, auch künftig live senden. Die letzte Live-Übertragung eines Stierkampfes liegt bereits vier Jahre zurück.

Auf Kritiken von Stierkampffreunden hatte TVE bislang mit dem Argument geantwortet, die Übertragungsrechte seien zu teuer und die Zuschauerzahlen stark rückgängig. 

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Überprüft

5 Mythen übers Impfen im Faktencheck

Lesetipps
Ein Arzt stellt während einer ärztlichen Konsultation und Untersuchung ein Rezept für einen Asthma-Inhalator aus.

© Goffkein / stock.adobe.com

Asthmakontrolle und SABA-Übergebrauch

Schlecht kontrolliertes Asthma: Was getan werden kann

MRT-Bild eines Schädels, das im linken Auge eine Netzhautablösung zeigt.

© James Cavallini / Science Photo Library

Aufklärung zu Risikogruppen essenziell

Netzhautablösung: Warnzeichen rechtzeitig erkennen