Olympia-Ausschluss

Kenia arbeitet mit Hochdruck an Gesetz

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NAIROBI. Die kenianische Regierung und der skandalumwitterte Leichtathletik-Verband des afrikanischen Landes wollen offenbar mit aller Macht einen Olympia-Ausschluss ihrer Athleten verhindern. Medienberichten zufolge wird das Kabinett dem Parlament in Nairobi in der kommenden Woche ein Anti-Doping-Gesetz zur Abstimmung vorlegen. Danach soll gedopten Sportlern bis zu drei Jahren Haft drohen.

Man arbeite "hinter den Kulissen", damit das vorgeschlagene Gesetz verabschiedet werde, sagte Kenias Sportminister Hassan Wario. Nach einem Bericht von "Athletics International" kündigte er außerdem an, Kenias umstrittene Anti-Doping-Agentur künftig mit rund drei Millionen Dollar pro Jahr zu unterstützen. (dpa)

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