Berufspolitik

Kinder wissen noch zu wenig über Diabetes

DÜSSELDORF (iss). Kinder und Jugendliche müssen verstärkt Informationen über das Krankheitsbild des Diabetes und die Präventionsmöglichkeiten erhalten, fordert Professor Stephan Martin, Sprecher der Projektgruppe "Versorgung und Versorgungsforschung" des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (NAFDM).

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"Hier ist noch viel Aufklärung notwendig", sagte Martin bei der Vorstellung einer Umfrage zum Diabeteswissen bei Kindern und Jugendlichen.

Als Teil der Kampagne "Was weißt Du über Diabetes?" hatte die Projektgruppe an neun Schulen in der Region Düsseldorf Schüler über das Thema befragt. Einbezogen waren fast 4400 Schüler aus den Klassen 5 bis 13 aus Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien. "Das ist die weltweit größte Befragung", sagte Martin.

Zwei Drittel der Schüler kannten mindestens eine Person, die an Diabetes erkrankt ist. Dass bei der Erkrankung der Zuckerspiegel im Blut erhöht ist, wussten 92 Prozent. 91 Prozent war klar, dass Diabetes nicht ansteckend ist.

Schlecht informiert waren die Jugendlichen aber über die Risikofaktoren. Beim Typ-1-Diabetes gingen 65 Prozent davon aus, dass der Verzehr von zu viel Zucker zu der Erkrankung führt. Beim Typ 2 sahen lediglich zwölf Prozent die Kombination von Übergewicht, zu viel fettem Essen und Bewegungsmangel als Ursache an.

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