Kliniken erwägen für Finanzhilfen den Gang nach Brüssel

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DÜSSELDORF (iss). Da die Bundesregierung offensichtlich nicht bereit ist, Krankenhäuser bei ihrem Konjunkturprogramm zu berücksichtigen, werden die Kliniken eventuell Hilfe bei der Europäischen Union suchen. Auch die EU hat ein Konjunkturprogramm aufgelegt.

"Wir werden in den zuständigen Gremien diskutieren müssen, ob es nicht sinnvoll ist, sich um Unterstützung an Europa zu wenden", sagte der Präsident der Bundesärztekammer und der Ärztekammer Nordrhein (ÄKNo) Professor Jörg-Dietrich Hoppe bei der Kammerversammlung in Düsseldorf.

Die Krankenhausbetriebe seien förderungswürdig und gehörten zu den Bereichen, die auch künftig wirtschaftlich prosperieren können, sagte Hoppe. Bei den für Kliniken vorgesehenen zusätzlichen Mitteln in Höhe von 3,5 Milliarden Euro dürfe es nicht bleiben, forderte er. "Da ist Geld dabei, dass sowieso geflossen wäre."

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