Gesundheitspolitik international

Korruption kostet 56 Milliarden

Veröffentlicht: 11.10.2010, 16:44 Uhr

BRÜSSEL (spe). Das Europäische Netzwerk über Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (EHFCN) schätzt, dass den Gesundheitssystemen in Europa jährlich rund 56 Milliarden Euro durch Betrug, Korruption und fehlerhafte Abläufe entzogen werden. Das geht aus neuesten Untersuchungen des Netzwerks in sieben europäischen Ländern hervor. Ursache seien vor allem Preiskartelle, gefälschte Rezepte, Bescheinigungen und fehlerhafte Behandlungsabläufe.

"Wir müssen einen Weg finden, um der korrupten Minderheit das Handwerk zu legen und gleichzeitig die ehrlichen Leistungserbringer bestärken", so EHFCN-Präsident Paul Vincke. Dem EHFCN gehören 23 Organisationen mit Schwerpunkt Betrugsbekämpfung aus zehn Ländern an.

Mehr zum Thema

Coronavirus

China schottet 43 Millionen Menschen ab

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Wo es Lepra-Fälle in Deutschland gab

Welt-Lepra-Tag

Wo es Lepra-Fälle in Deutschland gab

Manche Patienten brauchen nur einen kleinen Schubser

Organspende

Manche Patienten brauchen nur einen kleinen Schubser

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden