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Minister lässt sich impfen

Lauterbach wirbt für Impfung gegen Influenza und Corona

Öffentlichkeitswirksam lässt sich Gesundheitsminister Lauterbach gegen Grippe und Corona impfen und ruft dazu auf, es ihm gleichzutun. Seine Botschaft: Beide Infektionen sind nicht harmlos.

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Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird von Ärztin Nicole Müller im Bundeswehrkrankenhaus gegen Influenza und COVID-19 geimpft.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird von Ärztin Nicole Müller im Bundeswehrkrankenhaus gegen Influenza und COVID-19 geimpft.

© Ebrahim Noroozi/dpa

Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat zur Grippeschutz- und Corona-Impfung aufgerufen. Der SPD-Politiker ließ sich in Berlin selbst gegen beides impfen. Er sagte im Anschluss, es sei jetzt eine sehr gute Zeit dafür.

„Wir haben schon viele Corona-Infektionen. Im Abwassermonitoring steigen derzeit die Werte, somit ist die Impfung sinnvoll“, fügte er hinzu. Schwere Verläufe seien nach wie vor ein Risiko, insbesondere für ältere Menschen.

Der Gesundheitsminister betonte, wiederholte Corona-Infektionen seien auch ein Risiko, um Long COVID zu entwickeln. „Somit ist Corona nach wie vor keine komplett harmlose Erkrankung. Gerade Menschen, die älter sind oder Grunderkrankungen haben, sollen nach der STIKO geimpft werden“, sagte Lauterbach mit Blick auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. „Das ist sehr wichtig, sehr empfehlenswert.“

Auch die Grippe verlaufe manchmal bei älteren Menschen sehr schwer. Lauterbach sagte, die Impfungen hätten „positive Nebeneffekte“. So schütze die Grippeimpfung auch leicht vor Schlaganfällen und Herzinfarkten. (dpa)

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