Marburger Bund in Hamburg verbucht Erfolg für Klinik-Ärzte

Beim Arbeitskampf im Hamburger Bethesda Krankenhaus ist jetzt eine Lösung erreicht worden.

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HAMBURG (di). Nach einem dreitägigen Ärztestreik haben sich Marburger Bund und ein Hamburger Krankenhaus auf neue Arbeitsbedingungen geeinigt. Damit steht eine jahrelange Auseinandersetzung zwischen dem Bethesda Allgemeines Krankenhaus Bergedorf (BAKB) und dem MB vor der Lösung. Vorausgegangen waren mehrere Anläufe zu Tarifgesprächen, ein Wechsel des Hauses vom Krankenhausarbeitgeberverband in den Verband kirchlicher und diakonischer Anstellungsträger und ein Ärztestreik, der nach drei Tagen und einer Zusage der Geschäftsführung beendet wurde.

Nach Angaben des MB enthält diese Zusage etwa eine gerechte Eingruppierung aller Ärzte und die Anerkennung aller Berufsjahre als Arzt. Geregelt wird eine außertarifliche Zulage für alle Assistenz- und Fachärzte ab dem dritten Berufsjahr in Höhe von 200 Euro ab 2010. Außerdem ist eine Einmalzahlung in gleicher Höhe im Dezember 2009 und eine 100-prozentige Bewertung des Bereitschaftsdienstes als Arbeitszeit vereinbart worden.

Hamburgs MB-Vorsitzender Dr. Frank Ulrich Montgomery bezeichnete die Einigung als großen Erfolg, weil die Ärzte im Bergedorfer Krankenhaus damit den Anschluss an die Vergütung ihrer Kollegen in anderen Hamburger Kliniken erreicht hätten.

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