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Geschäftsbericht 2019

Millionen der Deutschen Krebshilfe für Forschung

Das Uniklinikum Frankfurt sichert sich den Löwenanteil an den Fördermitteln der Deutschen Krebshilfe.

Veröffentlicht:

Bonn. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutsche Krebshilfe laut jetzt veröffentlichtem Geschäftsbericht insgesamt 127,6 Millionen Euro an Einnahmen – 2018 waren es 135,8 Millionen Euro.

Rund 71,7 Millionen Euro erhielt die Stiftung aus Nachlässen. Mehr als 365.000 Privatpersonen und fast 7000 Unternehmen spendeten insgesamt 31,1 Millionen Euro.

Ebenfalls wichtige Einnahmeposten laut Geschäftsbericht: Erlöse aus Aktionen und Veranstaltungen, Kondolenzspenden sowie Zuweisungen aus Geldauflagen.

Mit den Spenden aus der Bevölkerung und den Erlösen aus Erbschaften und Vermächtnissen konnte die Deutsche Krebshilfe insgesamt 116 neue Projekte fördern und zahlreiche Initiativen im Kampf gegen den Krebs auf den Weg bringen. Die Fördersumme belief sich dabei auf knapp 116 Millionen Euro. Die finanziell schwersten, regionalen Förderprojekte im Überblick:

Insgesamt 20 Millionen Euro Zuschuss erhält die Medizinische Klinik II, Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie zur Errichtung des Krebsforschungsgebäudes „Frankfurt Cancer Institute“ am Standort des Onkologischen Spitzenzentrums (Comprehensive Cancer Center) Frankfurt.

Rund 4,2 Millionen Euro erhält die Klinik für Kinderheilkunde III im Förderzeitraum 2019 bis 2027 für die Durchführung der „Internationalen Euro-Ewing-Studie für Patienten mit lokalisierter oder metastasierter Erkrankung.“

Rund 2,5 Millionen Euro erhält die Klinik für Strahlentherapie und Onkologie im Förderzeitraum 2019 bis 2027 für die Durchführung der klinischen Studie mit dem Titel „Neoadjuvante Radiochemotherapie gefolgt von konsolidierender Chemotherapie mit Fluorouracil/Oxaliplatin versus neoadjuvanter Radiochemotherapie mit Fluorouracil bei MRT-definiertem intermediärem und Hoch-Risiko-Rektumkarzinom – Eine randomisierte Phase-III-Studie der Deutschen Rektum-karzinom-Studiengruppe.“

Rund 2,4 Millionen Euro erhält die III. Medizinische Klinik im Förderzeitraum 2019 bis 2027 für die Durchführung der Studie mit dem Titel: „FOLFOX präoperativ versus postoperative Risiko-adaptierte Chemotherapie für Patienten mit lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom und niedrigem Risiko für ein Lokalrezidiv: Eine randomisierte Phase-III-Studie der Deutschen Rektumkarzinom- Studiengruppe.“

Die Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie erhält im Förderzeitraum 2020 bis 2029 insgesamt rund 1,7 Millionen Euro für die Durchführung der Studie mit dem Titel: „Randomisierte, multizentrische, offene Phase-III-Äquivalenzstudie (non-inferiority) für Patienten mit Nierentumor des Kindesalters im Stadium IV zum Vergleich der präoperativen Chemotherapie bestehend aus Vincristin, Actinomycin D und Doxorubicin (VAD, Standardarm) mit der primären Chemotherapie bestehend aus Vincristin, Carboplatin und Etoposid (VCE, Vergleichsarm).“

Bei den von der Deutschen Krebshilfe geförderten, überregionalen Projekten kam dem Härtefonds 2019 mit 4,6 Millionen Euro die größte finanzielle Zuwendung zu. (maw)

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