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Pflegeboni

Neue Diskussion um bessere Vergütung in der Pflege kocht hoch

KBV-Chef Gassen hat sich angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie für mehr Geld für Pflegekräfte ausgesprochen. Auch Jens Spahn stellt einen weiteren Pflegebonus in Aussicht.

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Berlin. Die Versorgung der COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern hängt auch daran, wie viele Pflegekräfte dafür zur Verfügung stehen. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat sich am Mittwoch für eine „generell höhere Vergütung“ von Pflegekräften ausgesprochen.

An dieser Stelle müsse dringend nachgebessert werden, um für kommende Pandemien besser vorbereitet zu sein. Ein einmaliger Bonus reiche dafür nicht aus, sagte Gassen im „Deutschlandfunk“.

Pflegeprämie kommt nicht an

Bereits am Dienstagabend hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Nachbesserung der Corona-Prämie in Aussicht gestellt. Die im Sommer getroffene Regelung erreicht bei weitem nicht alle während der ersten Corona-Welle eingesetzten Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, kritisieren Berufsverbände. Schätzungen gehen von lediglich rund 30 Prozent aus. Ursachen seien Stichtage, komplizierte Bemessungsgrundlagen und Antragsbürokratie.

Spahn sagte, die Regierung habe im Sommer umgesetzt, was die Krankenkassen und die Krankenhäuser als Arbeitgeber empfohlen hätten, um die Boni möglichst gerecht zu verteilen. Nun müsse man schauen, ob es im kommenden Jahr eine weitere Regelung für einen steuerfreien Bonus für Pflegekräfte und weitere im Krankenhaus beschäftigte Berufsgruppen geben könne. (af)

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