Kirchen

Normalisierung der Suizid-Beihilfe nicht zulassen!

Veröffentlicht:

BERLIN. BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery hat sich im Vorfeld der Debatte des Bundestags über Sterbehilfe erfreut gezeigt, dass "es einen großen Konsens gibt, Sterbehilfevereinen das Handwerk zu legen".

Auch die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche (EKD) riefen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, "jeglicher Normalisierung der Beihilfe zum Suizid entgegenzuwirken".

Der Bundestag berät am Donnerstagmorgen über zwei Stunden lang insgesamt fünf Entwürfe zur Regelung der Sterbehilfe. (fst)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Heidemarie Heubach

Welche Doppelmoral !

Wo sind denn Kirchen und BÄK bei der "Sterbehilfe" sog. Hirntoter ? Schwerleidende Patienten werden aus Kostengründen nicht flächendeckend palliativ versorgt und gleichzeitig verwehrt man ihnen jetzt einen Ausweg mittels Suizidhilfe. Parallel sind sich seit den 68-err Jahren Politik, Ärztevertretungen und Kirchen einig, die Sterbehilfe (früher sagte man dazu Euthanasie) mittels Organ-Explantation durch Ärztehand bei sog. Hirntoten - für das gewinnbringende Transplatationsgeschäft! -zu verheimlichen und mittels moralinsaurer Propaganda (so sagt man zu irreführender Werbung) als vorbildhaft anzupreisen.
Alle Beteiligten erscheinen mir wenig vertrauenserweckend.


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