Uniklinik Leipzig

Notfallmedizin in Zeiten von Terror

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LEIPZIG. Die Notfallmedizin in Zeiten der Terrorgefahr steht im Mittelpunkt einer Tagung am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Rund 350 Ärzte, Pfleger und Mitarbeiter werden vom 21. bis 23. Oktober zum vierten Interdisziplinären Forum für Notfallaufnahme und Notfallmedizin (LIFEMED) in Leipzig erwartet, wie die Uniklinik mitteilte.

Terroristische Anschläge wie in Brüssel oder Paris würden auch zivile Einrichtungen vor neue Herausforderungen stellen, erklärte der Leiter der Zentralen Notfallaufnahme am UKL, Professor André Gries.

An vielen Stellen reagierten die Rettungsdienste und Notfallmediziner bereits, etwa durch die Umrüstung von Rettungswagen, ähnlich wie in der Militärmedizin.

Grundsätzlich seien die Notaufnahmen und Fachkräfte natürlich "immer auch auf den Extremfall vorbereitet", sagte Gries. Doch für den Fall eines Terroranschlages müssten sich die Notfallkräfte auf eine größere Zahl an Opfern und eine "andere Art der Verletzungen" als im Alltag einstellen.

Außerdem müssten Einsatzkräfte möglicherweise trotz einer weiterbestehenden Gefahr vor Ort tätig werden. Auf dem Programm der Tagung stehen außerdem "klassische" Themen der Notfallversorgung, zum Beispiel die Behandlung von Schwerstverletzten nach Unfällen oder die psychiatrische Ersthilfe. (lup)

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