Berufspolitik

"Nur Ärzte sollen Versorgungszentren betreiben dürfen"

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REGENSBURG (sto). Medizinische Versorgungszentren gehören ausschließlich in ärztliche Hand. Das hat der Bayerische Ärztetag in Regensburg gefordert. Es müsse durch Gesetz klargestellt werden, dass die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren nicht zu einer Kommerzialisierung und Monopolisierung führen soll. Deshalb sollte nach Ansicht der Delegierten ein MVZ nur von Ärzten und von nach dem ärztlichen Berufsrecht kooperationsfähigen Berufsangehörigen gegründet werden können. Gesellschafter sollten nur die im MVZ tätigen Ärzte sowie kooperationsfähige Berufsangehörige sein; die Mehrheit der Gesellschaftsanteile und Stimmrechte sollte bei den Ärzten liegen. Dritte sollten am Gewinn nicht beteiligt werden. Darüber hinaus müsse bei der Filialbildung Chancengleichheit zwischen niedergelassenen Ärzten und Medizinischen Versorgungszentren geschaffen werden, forderte der Ärztetag. Außerdem sollten auch fachgleiche MVZ möglich sein.

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