Direkt zum Inhaltsbereich

Hamburg

ÖGD behält das Sagen beim Schularzt-Dienst

Veröffentlicht:

HAMBURG. Der schulärztliche Dienst in Hamburg wird nicht aus der Hand des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) gegeben.

Auch Einsparungen sind nicht geplant - diese Zusicherung machte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), nachdem die Ärztekammer über entsprechende Überlegungen berichtet und vor möglichen Folgen dieses Einschnitts gewarnt hatte.

Prüfer-Storcks sprach von einer "Falschinformation" der Ärztekammer. Die Senatorin sagte: "Der schulärztliche Dienst dient der gesundheitlichen Vorsorge für Kinder. Gerade diese Vorsorge und den Kinderschutz wollen wir in Hamburg auch durch unsere Anstrengungen in den frühen Hilfen weiter ausbauen."

Offen sei die Behörde für Überlegungen, bei Personalengpässen den ÖGD durch Honorarkräfte zu unterstützen.

In Hamburg werden jährlich rund 16.000 Kinder vor der Einschulung durch Ärzte des ÖGD untersucht. Daneben gibt es auch eine umfassende Beratung der Familien, eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen, Kinderärzten und therapeutischen Einrichtungen der Stadt und eine langjährige Begleitung vieler Kinder.

Kammerpräsident Professor Frank Ulrich Montgomery bezeichnete den schulärztlichen Dienst als "entscheidendes und somit unverzichtbares Glied in der Kette derer, die für ein gesundes Aufwachsen der Hamburger Kinder verantwortlich und zuständig sind". (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte