Direkt zum Inhaltsbereich

BMG-Pläne

Online-Verzeichnis soll Hebammen-Suche erleichtern

Das Bundesgesundheitsministerium plant einem Medienbericht zufolge Verbesserungen für Hebammen und für Mütter bei der Suche nach Hebammen.

Veröffentlicht:
Jede gesetzlich versicherte Frau hat während der Schwangerschaft, der Geburt, dem Wochenbett und der Stillzeit Anspruch auf die Hilfe durch eine Hebamme. Doch viele wissen das nicht.

Jede gesetzlich versicherte Frau hat während der Schwangerschaft, der Geburt, dem Wochenbett und der Stillzeit Anspruch auf die Hilfe durch eine Hebamme. Doch viele wissen das nicht.

© Monkey Business / stock.adobe.com

MÜNCHEN. Werdenden Müttern soll einem Medienbericht zufolge die Suche nach einer Hebamme in der Nähe ihres Wohnortes erleichtert werden.

Wie der „Münchner Merkur“ (Donnerstag) unter Berufung auf ein Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums berichtete, sollen dazu die Krankenkassen auf Basis ihrer Vertragspartnerliste ein Online-Verzeichnis von Hebammen aufbauen.

Um den Beruf attraktiver zu machen, will es das Ministerium demnach zudem Hebammen und Entbindungspflegern an Krankenhäusern erleichtern, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.

Dazu wolle man die Kliniken dabei unterstützen, ihren Hebammen eine Kinder-Betreuung anzubieten, die über die gewöhnlichen Kita-Öffnungszeiten hinausgeht.

Beide Maßnahmen sollen dem Bericht zufolge durch Änderungsanträge zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ermöglicht werden.

Viele nehmen keine Nachsorgehebamme in Anspruch

Jede gesetzlich versicherte Frau hat während der Schwangerschaft, der Geburt, dem Wochenbett und der Stillzeit Anspruch auf die Hilfe durch eine Hebamme. Doch jede fünfte Mutter erhält nach der Geburt ihres Kindes keine Hilfe von Nachsorgehebammen, wie eine Umfrage ergab. Das Marktforschungsinstituts SKOPOS hatte 1000 Frauen zu ihrer Suche nach einer Hebamme befragt.

Demnach war der häufigste Grund, warum keine Nachsorgehebamme in Anspruch genommen wurde, der, dass keine Hebamme in der näheren Umgebung verfügbar war. Und jede fünfte Frau suchte zwei Monate oder länger nach einer Hebamme. (dpa/ths)

Lesen Sie dazu auch: Studie: Warum viele Frauen auf eine Hebamme verzichten

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Pityriasis versicolor

© iStock / C5C

Kleienpilzflechte im Sommer

Pityriasis versicolor sicher erkennen und gezielt behandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Ofatumumab-Konzentrationen in der Muttermilchh

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

Flexiblere Familienplanung durch kürzere Kontrazeptionszeit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: MS-Krankheitsdynamik: Patientinnen und Patienten bewegen sich von frühen Stadien über Phasen fokaler Entzündung in fortgeschrittene, meist irreversible Stadien

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [4]

Multiple Sklerose heute

Praxisrelevante Daten im Fokus

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Akute Belastung versus chronische Schäden

Marathonläufer sollten ihren Nierenstatus kennen

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt