Direkt zum Inhaltsbereich

Hessen

Pädiater warnen vor Notstand

Versorgung nur noch in wohlsituierten Vierteln, Ärztemangel in ärmeren Stadtteilen: Hessens Pädiater schlagen Alarm - und fordern bessere Honorare.

Veröffentlicht:

BAD NAUHEIM (ras). Die Kinder- und Jugendärzte in Hessen fürchten, dass in Zukunft die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen nur noch in wohlsituierten Wohnbezirken aufrechterhalten werden kann.

Die Honorare müssten sich verbessern, damit auch in ärmeren Stadtteilen die Versorgung aurecht erhalten werden kann. Das erklärten die Pädiater anlässlich einer Tagung des hessischen Berufsverbandes in einer Mitteilung.

Sie äußerten ebenso ihr Unverständnis über die geringe Wertschätzung, die der ambulanten Versorgung von Kindern entgegengebracht wird.

Besondere Sorgen macht dem Verband die Außensicht auf die Facharztgruppe: Nachwuchs, der sich aufgrund des Ärztemangels immer schwerer finden lasse, könnte die Aussicht auf künftige Honorareinbußen abschrecken.

Der Berufsverband warnte davor, dass sich das Bild "katastrophal" auf die Berufsentscheidung auswirke.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Hantavirus und Ebolavirus

Was Patienten brauchen, die Sorge vor einem neuen Virusausbruch haben

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte