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KBV-Qualitätsbericht

Patienten profitieren von DMP-Teilnahme

Zahl der Patienten in Disease-Management-Programmen ist 2016 um 200.000 gestiegen.

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BERLIN. Die Zahl der Patienten, die in Disease-Management-Programme eingeschrieben sind, ist 2016 weiter gestiegen. Das geht aus dem Qualitätsbericht 2017 hervor, den die KBV am Donnerstag veröffentlicht hat. Danach ist die Zahl der Programmteilnehmer im Vergleich zu 2015 um rund 200.000 auf 7,9 Millionen gestiegen. 2016 sind 6,8 Millionen Versicherte, in einem oder mehreren DMP eingeschrieben gewesen (2015: 6,6 Millionen).

Für ausgewählte Qualitätsziele kann die KBV belegen, dass die Patienten von der längeren Einschreibung in ein DMP profitieren. So ist etwa der Anteil der Patienten mit schweren Hypoglykämien im DMP Diabetes Typ 1 im Zeitverlauf deutlich gesunken. Im Jahr 2010 wurde noch bei 7,0 Prozent der Patienten eine schwere Hypoglykämie verzeichnet, 2015 hat dieser Anteil auf 3,9 Prozent der Patienten im DMP abgenommen.

Ein seit 2015 neu definiertes Qualitätsziel ist die halbjährliche Untersuchung der Injektionsstellen von Patienten im DMP Diabetes Typ 1. Bei 104.000 von rund 129.000 Patienten (etwa 80 Prozent) wurde diese Untersuchung erstmals dokumentiert.

Insgesamt umfassten die Prüfungen im Jahr 2016 mehr als 277.000 Genehmigungen in verschiedenen Leistungsbereichen. Bei 12.261 Stichprobenprüfungen wurden fast 125.000 Patientendokumentationen unter die Lupe genommen. In 368 Fällen wurde im Zuge der Qualitätssicherung eine Genehmigung widerrufen, weil die Qualifikationsvoraussetzung entfallen war. In weiteren 102 Fällen erfolgte ein Widerruf wegen negativer Prüfergebnisse. (fst)

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