Dialysepauschale

Petition knackt Hürde von 50.000

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Diskussion um die Kappung der Dialysepauschalen geht weiter. Nun wird die Entscheidung des Bewertungsausschusses von GKV-Spitzenverband und KBV Bundestagsabgeordnete des Petitionsausschusses beschäftigen.

Grund dafür ist eine Petition, die nierenkranke Patienten Mitte März eingereicht haben. Die Initiatoren gewannen über 65.000 Mitzeichner.

Um ihr Anliegen im Ausschuss vortragen zu können, müssen Petenten mindestens 50.000 Unterschriften sammeln.

Unterstützt werden die Initiatoren von den FDP-Bundestagsabgeordneten Lars Lindemann und Holger Krestel. Sie fordern in einer Mitteilung das Bundesgesundheitsministerium dazu auf, die Entscheidung des Bewertungsausschusses zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen.

Bisher erhielten Nephrologen für die Dialyse von Erwachsenen eine Sachkostenpauschale von im Schnitt 520 Euro. Diese soll in zwei Schritten gekürzt und mengenbezogen abgestaffelt werden. Ärzte- und Patientenvertreter warnen vor den Folgen der Entscheidung. Ihrer Meinung nach, ist eine gute Versorgung der Patienten gefährdet. (jvb)

Mehr zum Thema

Treffen wird vorgezogen

Bund und Länder beraten am Dienstag über Anti-Corona-Regeln

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken

Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten