Brandenburg

Potsdamer Klinikclowns erhalten Finanzspritze vom Land

Veröffentlicht:

POTSDAM. Das brandenburgische Gesundheitsministerium unterstützt die Potsdamer Klinikclowns mit Lottomitteln in Höhe von rund 20 000 Euro. "Mit der Förderung wollen wir die Klinikclowns dabei unterstützen, ihr Angebot in den Krankenhäusern noch bekannter zu machen", sagte Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt.

Klinikclowns in Deutschland kämpfen seit langem um eine bessere Honorierung ihrer Arbeit. Die Akteure der Potsdamer Klinikclowns e.V. besuchen Menschen in insgesamt elf Krankenhäusern, Hospizen und Pflegeheimen in Brandenburg.

Aus den Fördermitteln wollen sie eine neue Vortrags- und Gastspielreihe entwickeln, die den "Sinn vom Unsinn" wissenschaftlich fundiert veranschaulichen soll. "Die Erfahrungen zeigen, dass die Arbeit der Klinikclowns sich äußerst positiv auf Patienten auswirkt. Sie tragen dazu bei, die Lebensqualität auch in schwierigen Situationen von Jung und Alt zu erhalten", sagte Hartwig-Tiedt.

Als "überwältigend" empfindet Nicola Streifler, Vorsitzende des Potsdamer Klinikclowns, die Resonanz der Menschen in sehr schwierigen Lebenslagen auf die Clowns. "Egal ob betrachtend oder mitspielend kann etwas innere Distanz zu den Mühen des Tages gewonnen werden. Dies schafft Augenblicke der Leichtigkeit, sorgt für Ablenkung, Lachen, Muße und Entspannung, was sich Stress und Krankheit entgegen und gesundheitsfördernd auswirkt", sagte Streifler. (ami)

Mehr zum Thema
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Handschlag mit sich selbst: Im MVZ können sich die Gesellschafter-Geschäftsführer selbst anstellen, so das BSG.

© Lagunov / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Selbsteinstellung im MVZ? Unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Die meisten Behandlungsfehler passieren im stationären Bereich. Das lässt eine nicht repräsentative Analyse des Medizinischer Dienst Bundes vermuten. 

© Blue Planet Studio / stock.adobe.com

Behandlungsfehler-Statistik

MD-Bund: „Never Events“ endlich verpflichtend melden!

Schlafstörung? Da greifen viele Patienten eigenständig zu Melatonin. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Schlafstörungen: Vorsicht vor unkritischem Melatonin-Einsatz